Wer uns diesen Monat besonders fehlt? - BIRCH ist der charismatische Anführer der ‘Apostels of the Golden Light’, der seine sogenannte Glaubensgemeinschaft mit clean living, kommunalem Leben und positiver Spiritualität ins Licht führen will. In der Heimat der Kommune, einer Farm mit dem Namen Golden Spring etwas ausserhalb Boston, ist Birch zweifellos eine Art König - ein Prophet, ein Vorbild und auch gerne mal Objekt romantischer Fantasien der Mitglieder. Die weltliche Vergangenheit von Birch ist ein Mysterium, selbst für seine engsten Anhänger - aus gutem Grund, den Birch sorgfältig geheim hält. | Weitere Informationen findet du hier : Golden Spring
         
- März. ’21. Willkommen im Storms & Saints! Da wir gerade erst unsere Tore eröffnet haben, ist noch nicht allzu viel passiert - umso mehr Gelegenheit für euch, sich aktiv am Plot des Forums zu beteiligen und die gemeinsame Story der Stadt voran zu bringen! Wir freuen uns schon auf eure Ideen, Vorstellungen und vor allem auf euren Tatendrang, und sind schon gespannt, wohin uns die Story bringt.
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» find a weirdo just like you | harvard friends

in BONDED IN SPIRIT » FREUNDSCHAFTEN 06.03.2021 20:41
von Richard D. Astor III • 866 Beiträge

introduction
DARGESTELLT VON : Arthur Gosse

VOLLSTÄNDIGER NAME
Richard Douglas Astor III

ALTER・STADTVIERTEL
23 Jahre alt・South Boston

BESCHÄFTIGUNG
Harvard Student [Geschichte + Politik]

SCHREIBSTIL
ERSTE PERSON | DRITTE PERSON | BEIDES MÖGLICH

SCHREIBPROBE

Gerne auf Anfrage.


STORYLINE :

Mythen, Legenden & Sagen ━ schon von klein auf war Astor fasziniert von diesen. Seit er zurückdenken konnte, haben diese Dinge seine Freizeit und sein Interesse dominiert. Hierbei war es vollkommen egal um welche Art von Legende es sich handelte, er recherchierte, las und untersuchte alle Aspekte der Geschichte. Es dauerte nicht lange bis sein Kinderzimmer voller Bücher war. Während andere Kinder in seinem Alter ihre Freizeit draußen verbrachten und sich in ihren Zimmern Spielzeuge stapelten, verbrachte Astor diese in diversen Bibliotheken. Nach seinem zehnten Geburtstag und einer Nahtoderfahrung verstärkte sich sein Interesse noch weiter und wirklich verwunderlich war es nicht, dass er nun Geschichte in Harvard studierte.
Geboren im Spätsommer 1997 als Richard Douglas Astor III, komplettierte er die in Washington DC lebende Familie. Neben seinen Eltern Richard Douglas II und Eleanor Astor, gab es noch seine sechs Jahre ältere Schwester Felicity. Die aus New York City stammende Familie lebte erst seit wenigen Wochen in Washington. Richard II, oder Dick, wie er von Freunden und seiner Familie genannt wurde, war kurz vor der Geburt seines Sohnes zum Senator gewählt worden und auch wenn er als Repräsentant aus New York offiziell noch immer in NYC lebte, würde er die meiste Zeit in DC verbringen und so war es nur logisch, dass er seine Familie mitnahm. Dick und Eleanor haben sich in Harvard kennengelernt, wo beide Politikwissenschaften studierten und auch wenn Eleanor immer eine Karriere für sich haben wollte und nie einfach nur Ehefrau sein wollte, entschied sie sich dazu, ihren Mann zu unterstützen und die Kindererziehung ihrer Karriere vorzuziehen. Finanziell hatte die Familie keine Sorgen. Während Eleanor aus einer recht wohlhabenden Familie kam, spiegelte aber allein der Nachname Astor einen gewissen Wohlstand wider. Dick ist der Nachfahre eines Cousins von JJ Astor, welcher den Untergang der Titanic nicht überlebte, und auch wenn es in der Familie viele einflussreiche Männer gab, so war dies jedoch ein Name der vielen Menschen in den unterschiedlichsten Gesellschaftlichen Schichten bekannt war, ein Umstand welcher Dick durchaus bei seiner Wahl zum Senator half. Obwohl die Familie eher traditionelle und konservative Werte vertrat, gehörten sowohl Dick als auch Eleanor den Demokraten an.
Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte Astor in einem ruhigen Vorort von DC. Sein Vater arbeitete zwar viel und doch hatte er eine schöne Kindheit und ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern und seiner großen Schwester - der Altersunterschied sorgte allerdings dafür, dass sie sich anders näherstanden als Geschwister, die einen geringeren Altersunterschied haben. Dachte der Brünette an seine Kindheit in DC zurück, bestanden diese eigentlich nur aus schönen Erinnerungen, abgesehen von einer: Seinen vierten Geburtstag verbrachte das Nesthäkchen in der Notaufnahme des John Hopkins Medical Centers. Nachdem er im Garten der Familie von einer Biene gestochen wurde und relativ schnell eine allergische Reaktion gezeigt hat, wurde später in der Klinik eine schwere Bienenallergie festgestellt, welche im schlimmsten Fall sogar tödlich enden konnte. Fortan musste er immer mindestens zwei Epipens mit sich führen, für den Fall eines Stichs.
Kurze Zeit nach seinem vierten Geburtstag wurde Astor eingeschult. Eine ausgezeichnete Schulbildung der beiden Kinder war Dick und Eleanor sehr wichtig und so wurde selbstverständlich die beste Schule DC ausgewählt. Neben vielen Kindern von einflussreichen Familien, besuchte sogar Theodore Roosevelts Sohn die Sidwell Friends School. Schon in jungen Jahren, fiel es Astor unglaublich leicht Freunde zu finden. Das Lernen fiel ihm ebenfalls sehr leicht und er genoss es regelrecht neue Dinge zu lernen. Sobald er lesen konnte, fand man ihn fast immer mit einem Buch in der Hand vor, dabei war es vollkommen egal, ob es sich um ein Schulbuch oder einen Roman handelte. Schnell entwickelte sich aber eine Leidenschaft für Legenden und Mysterien in dem jungen Schüler. Gerade auch Regionale Geschichten hatten es dem Dunkelhaarigen angetan, denn hier hatte er sogar die Möglichkeit nach Beweisen zu suchen, um vielleicht auf wahre Erzählungen zu stoßen. Die meisten seiner Freunde konnte mit der neugefundenen Leidenschaft Astors nicht viel anfangen und auch wenn die Freundschaften nicht zerbrachen wurden sie im Laufe der Jahre doch eher zu oberflächlichen Freundschaften. Während seine Eltern zwar nicht dagegen waren, hatten sie wenig Zeit ihm bei allen möglichen Erzählungen zuzuhören und so war oft seine Schwester Felicity die Jenige, die ihn emotional Unterstützte. Felicitys Interessen lagen zwar nicht in diesem Bereich und doch hörte sie ihrem Bruder stets geduldig zu und ließ ihn sogar später ihren Laptop benutzen. Sicherlich war es dem Altersunterschied geschuldet, aber oft fühlte Astor sich in der Gegenwart seiner Schwester wie in der Gegenwart einer Ersatzmutter und Felicity spürte sicherlich auch einen großen Drang ihren kleinen Bruder zu beschützen, besonders nach seinem Unfall 2007.
Astor war durchaus bewusst, dass er eine schwere Allergie gegen Bienen- und Wespenstiche hatte und gerade im Sommer an frischer Luft auf sich aufpassen musste. Sein Besuch in der Notaufnahme war inzwischen schon einige Jahre her und doch konnte er sich noch sehr genau an diesen erinnern. Die Sonne schien in den Garten der Astors und während die Sechszehnjährige Felicity einen Film auf ihrem Laptop schaute und die Eltern im inneren des Hauses berufliche Dinge erledigten, lief Astor barfuß durch den Garten, vertieft in ein Buch über irische Mythologie. Er bemerkte nicht, dass er auf etwas trat und erst als viele kleine Stiche seine Fußsohle durchzogen, bemerkte er, dass er gerade wohl den größten Fehler seines Lebens begangen hatte. Das Buch fiel samt Astor zu Boden, während seine Atemwege von Sekunde zu Sekunde anschwollen, nach Hilfe rufen war unmöglich. Hätte Felicity nicht genau in diesem Moment aufgesehen und blitzschnell reagiert, hätte sein Herz wohl für immer aufgehört zu schlagen. Bevor sie überhaupt einen Krankenwagen rief, verabreichte sie ihrem Bruder gleich beide Dosen des Antiallergikums und auch wenn er noch immer bewusstlos war, als der Notdienst vor Ort war, hatte ihre schnelle Reaktion ihm das Leben gerettet.
Erst im Krankenhaus kam der Zehnjährige wieder zu Bewusstsein und konnte sich kaum noch an etwas erinnern, doch der besorgte Blick seiner Familie war Beweis genug, dass er gerade so mit einem blauen Auge davongekommen war. Davon, dass er während seiner Bewusstlosigkeit etwas geträumt hatte, was sicherlich auch seinem Buch zuzuschreiben war, erzählte er lediglich seiner Schwester und das auch erst einige Jahre später.

Nach zwölf Jahren als Senator in DC entschied Dick sich dazu, die politische Bühne zu verlassen und seiner Frau den Vortritt zu lassen. Nach Felicitys Abschluss zog die Familie nach Boston. Wie ihre Eltern zuvor auch, würde Felicity zukünftig in Harvard studieren. Astor hingegen wechselte zum ersten Mal die Schule. Mit seiner freundlichen und zuvorkommenden Art fiel es ihm jedoch nicht schwer neue Freundschaften zu finden und so verbrachte er die nächsten drei Jahre auf einer Privatschule in Boston. Auch wenn seine Schwester inzwischen nicht mehr im Elternhaus lebte, blieb das Verhältnis der Geschwister gleichbleibend gut.
In den Jahren nach seinem Unfall hat sich eine regerechte Bienenphobie entwickelt und wann immer Astor auch nur das Summen der Insekten hört, ist eine Panikattacke nicht weit - gerade im Sommer leidet er darunter.
Astor war schon immer unglaublich selbstständig und bezeichnet sich selbst gerne als Old Soul. Und vermutlich konnte er genau deshalb auch seine Eltern überzeugen, dass er vor Beginn der High School erneut die Schule wechselte. Es dauerte allerdings mehrere Wochen, bis er seine Eltern endlich überzeugen konnte, denn die angestrebte Schule befand sich rund zwei Stunden von Boston entfernt in Connecticut. Dick und Eleanor konnte er mit verschiedenen Informationen über die Schule letztlich doch dazu bringen ihm den Umzug zu ermöglichen und dass, obwohl er gerade einmal fünfzehn Jahre alt war. Den wahren Grund für den Umzug kannte wie immer nur seine Schwester:
Während eine seiner vielen Recherchen, hatte er herausgefunden, dass gerade im Zentrum Connecticuts viele Legenden und Erzählungen ihren Ursprung hatten. Astor liebte es zwar theoretisch mehr über diese Dinge zu lernen, war einem kleinen Abenteuer jedoch nicht abgeneigt. Einer Erzählung nach, soll es in Burlington, einem 9000 Seelen Ort in Connecticut sogar eine Grabstätte eines irischen Königs aus dem 14. Jahrhundert geben – und wie es der Zufall wollte, handelt es sich dabei um genau den König, über den Astor gelesen hatte als er auf das Bienennest trat.
Pünktlich zum Beginn der High School zog Astor nach Avon, Connecticut und da es sich bei der Avon Old Farm School ebenfalls um ein Internat handelte, lebte er auf dem Gelände der Jungenschule. Auch wenn seine bisherigen Schulen durchaus als Eliteschulen zu bezeichnen waren, schien Avon nochmal eine Spur strenger zu sein. Während bisher ein D ausreichte, um eine Klasse oder einen Kurs zu bestehen, brauchte man in Avon mindestens ein C. Astor hatte zwar keinerlei Probleme damit, jedoch bedeutete das im Umkehrschluss, dass er mehr Zeit ins Lernen stecken musste als zuvor, denn auch der Stoff schien anspruchsvoller – er musste seine Zeit besser aufteilen als zuvor und auch wenn Burlington nur fünfzehn Meilen von Avon entfernt war, musste seine Spurensuche erst einmal nur theoretisch weitergehen, zumindest solange bis er sich eingelebt hatte, einen guten Rhythmus gefunden hatte und vor allem endlich eine Fahrerlaubnis erlangt hatte.
Die Erlaubnis des Umzugs hat er natürlich nicht ohne bestimmte Bedingungen erhalten und so musste er sich mehreren außerschulischen Aktivitäten anschließen, welche gleichzeitig auch dafür sorgen würden, dass er bei späteren Collegebewerbungen gut dastand, denn ein guter Notendurchschnitt allein reichte nicht aus. Neben einigen Clubs fand Astor besonders gefallen am Rudern. Gerade hier fand er erneut, fast auf Anhieb, Freunde. Und auch wenn er sich im Schulsetting wohlfühlte, waren es doch wieder nur oberflächliche Freundschaften. Mit dem unverbindlichen Politikerlächeln, wie sein Vater es gerne bezeichnete, zog er andere Menschen fast schon magisch an und doch hatte er nie das Gefühl, dass er offen über seine Interessen sprechen konnte und unterhielt sich stattdessen eher über Politik, Zeitgeschehen oder eben Rudern. Natürlich waren das durchaus Themen, die ihn interessierten und doch schafften diese Gespräche es einfach nicht, ein Feuer in ihm zu entfachen. Das sollte sich jedoch ändern, als er Eoghan Lynch kennenlernte, beide teilten sich ein Zimmer im Internat und somit war Eoghan sein erste Kontakt in Avon.
Der gleichaltrige Teenager wirkte auf den ersten Blick wie das komplette Gegenteil von Astor und doch entwickelte sich im Laufe der nächsten Wochen und Monate eine innige Freundschaft zwischen den Beiden und obwohl viele ihrer Ansichten nicht unterschiedlicher sein konnten, funktionierten sie zusammen fast ohne Worte und zum ersten Mal hatte Astor das Gefühl einen wirklichen Freund gefunden zu haben – so sehr, dass er Eoghan irgendwann sogar den wahren Grund für seinen Umzug verriet. Eoghan sagte immer die Wahrheit und vermutlich war genau, dass der Grund weshalb sie sich so gut verstanden, denn Astor schätze Ehrlichkeit mehr als alles andere im Leben. Gemeinsam gingen sie durch einige Schicksalsschläge im Leben von Eoghan und Astor entwickelte so etwas wie einen Beschützerinstinkt für den Jüngeren - dabei war es egal ob es sich um private Dinge handelte, oder eben die Tatsache, dass Eoghan pünktlich und vor allem Regelmäßig im Unterricht erscheint.
Im Laufe des Schuljahres wurde aus dem Duo ein Trio. Noah, der zwar fast zwei Jahre älter als die beiden war, kehrte nach einer längeren Krankheit zurück an die Schule. Auf den ersten Blick konnten die drei nicht unterschiedlicher sein und doch wurde das Band ihrer Freundschaft von Tag zu Tag gestärkt. Geheimnisse, Geschichten und Zukunftswünsche wurden ausgetauscht und es schien fast so, dass jemand außenstehendes keine Chance hatte sich zwischen die Jungs zu stellen, gerade als alle drei gemeinsam die Campuszimmer verließen und in ein ehemaliges Fabrikgebäude zogen. Astor hatte sich auf den ersten Blick in das backsteinfarbene Haus verliebt - Die Jungs waren das erste Mal, kurz nach Eoghans sechszehntem Geburtstag, nach Burlington gefahren und dort hat ihn nicht nur das Haus umgehauen, sondern auch die Stadt selbst. Neben vielen historischen Gebäuden strotzte das Stadtarchiv nur so vor alten Sagen und Legenden. Es hatte einige Wochen gedauert bis Astor seine Eltern davon überzeugen konnte ihm genau dieses Gebäude zu kaufen. Offiziell kauften seine Eltern die alte Fabrik, inoffiziell bezahlte Astor aber selbst für dieses. Zu seinem Sechszehnten Geburtstag hatte er eine Menge Geld von seiner Familie bekommen und auch wenn es sich um eine ehemalige Fabrik handelte, war das gesamte Gebäude preislich doch eher im unteren Bereich angesiedelt. Offiziell lebten die drei weiterhin auf dem Gelände des Internats, inoffiziell hatten sie aber schnell aus den verstaubten Räumen eine Wohnung gemacht. Kannte man Astor nicht und wusste nur, dass er ein eigenes Loft besaß, konnte man meinen, dass er keinerlei Bezug zu Geld hatte und vielleicht war dies auch genau der Fall, denn Astor brauchte sich nie auch nur einen Gedanken um Geld machen, ähnlich wie seine Klassenkameraden auch, sorgte seine privilegierte Kindheit dafür, dass er das Geld seiner Eltern regelrecht aus dem Fenster schmiss – im Vergleich zu Gleichaltrigen aber nicht für Elektronik, Kleidung und Partys sondern für Bücher, geschichtliche Artefakte und einen Oldtimer. So ganz konnte er seiner Familie aber nicht entfliehen, regelmäßig flog er nach Boston, um diese zu besuchen. Seine Mutter war inzwischen Repräsentantin im Bostoner Kongress, während sein Vater an seine ehemalige Universität zurückkehrte und ihr Präsident wurde. Felicity hatte inzwischen auch ihren Abschluss in Harvard gemacht und genoss ihr Leben in der Bostoner High Society. Und auch Astor hatte nicht verlernt sich in dieser zurechtzufinden – das unverbindliche Politikerlächeln beherrschte er noch, immer und auch wenn er seine Brille schon vor Jahren durch Kontaktlinsen ausgetauscht hatte, steckte in ihm noch immer der Geschichtsbesessene Nerd.
Auch wenn die Dynamik der drei Freunde kaum unschlagbar war, sollte Adam dafür sorgen, dass sie zukünftig zu viert durch die Fluren der Schule gingen. Adam kam gebürtig aus Avon und hatte zuvor die lokale High School besucht. Durch ein Stipendium hatte er jedoch ab ihrem Junior year die Möglichkeit bekommen, das Internat zu besuchen und so deutlich bessere Chancen auf einen Studienplatz in Harvard, Yale oder einer andere Ivy League University. Und auch wenn er nicht direkt erwähnte, dass er, anders als die anderen Mitschüler, nicht aus einer wohlhabenden Familie kam, sah man es ihm an. Die Schuluniform war zwar gut gepflegt, aber sie war keineswegs neu. Astor interessierte dies jedoch wenig, was ihn vermutlich von den anderen Mitschülern unterschied und doch schaffte auch er es hin und wieder dafür zu sorgen, wie ein verwöhntes Trustfundbaby auszusehen. Astor meinte es nie böse und doch schien er mit seinen Angeboten das Schulessen zu übernehmen auf einen wunden Punkt Adams zu treffen. Er dachte oft einfach nicht über seine Worte nach, beziehungsweise konnte nicht verstehen, weshalb Adam so stur war und seine Angebote nicht einfach annahm - gerade auch nachdem, die Freunde mehr über dessen Familie und seiner Wohnsituation herausfanden.
Zu viert wälzten sie Buch über Buch, auf der Suche nach Informationen über besagtes Grab in Burlington und auch wenn es mal Rückschläge gab, gaben sie nicht auf. Dieses große Abenteuer schien ganz offensichtlich der Grund zu sein, weshalb sie noch nicht verrückt geworden waren und teilweise mitten in der Nacht in die angrenzenden Wälder der kleinen Stadt fuhren, auf der Suche nach konkreten Beweisen. Astor, welcher gerade nach seinem Unfall, oft unter Schlaflosigkeit litt, verbrachte Nacht für Nacht damit Bücher und das Internet zu durchforsten. Heute zurückgeblickt würde er es wohl als Schicksal bezeichnen, als er in einer schlaflosen Nacht diverse Internetseiten durchstöberte und dabei auf die Website einer Astrologischen Beratung in Burlington stoß. Auch wenn Astor nicht direkt an diese Art von Übernatürlichkeit glaubte, konnte es nicht schaden, seine Recherchen auch in diesem Bereich auszuweiten – dass er dort aber mehr finden würde, als er zu Beginn geglaubt hatte, wusste er spätestens als er das versteckt liegende Haus betrat. Er war ehrlich und berichtete von seinem Anliegen, bekam jedoch nicht die Antworten, die er gesucht hatte – er spürte jedoch, dass die Familie mehr darüber wusste als sie zugeben wollte. Eoghan, zynisch wie er war, tat das Ganze mit den Worten „Ich hab‘ es dir ja gesagt – reine Zeitverschwendung.“ ab, doch Astor machte diese Geheimnistuerei noch viel neugieriger, vor allem als sie die Tochter der Astrologin, wie durch Zufall in ihrem Stammdiner, in dem sie neben der Schule arbeitet, wiedersahen. Und auch wenn Astor fast magisch von Sage angezogen war, spürte er schnell, dass es Adam genau so ging und überlässt ihm sozusagen den Vortritt. Binnen weniger Wochen gehörte auch sie fast schon ganz natürlich zur Clique dazu und die Tatsache, dass ihre Familie mehr über die Legende wusste, war natürlich ein weiterer Pluspunkt.
Fast schon offensichtlich entwickelte sich zwischen Adam und Sage eine Beziehung. Es war nicht wirklich Eifersucht, die sich in ihm entwickelte, sondern eher ein Gefühl von Neid, obwohl selbst das ein wenig zu intensiv war. Er freute sich, dass zwei seiner Freunde sich ineinander verliebt hatten und offensichtlich glücklich waren und doch gab es da dieses hintergründig gedämpfte Gefühl, was er kaum beschreiben konnte. Er verspürte sicherlich keine Freude, als das ganze zerbracht – im Gegenteil, er wollte für beide gleichermaßen da sein und verbrachte als Resultat viel Zeit allein mit Sage. So viel Zeit, dass er feststellte, dass es doch die ganze Zeit Eifersucht war, weil er durchaus Gefühle für die Dunkelhaarige hatte und sie offensichtlich auch für ihn. Aus Angst Adam vor den Kopf zu stoßen, blieben ihre Treffen geheim. Es kam jedoch, wie es kommen musste und die Beziehung – wenn man es denn so nennen konnte – wurde öffentlich. Entgegnen aller Annahmen ging Adam reifer damit um als alle geglaubt hatten und so brauchten Sage und Astor nicht mehr heimlich Blicke austauschen. Astor hatte zuvor zwar schon so etwas wie Freundinnen gehabt, doch das hier fühlte sich vollkommen anders an – Gegensätze zogen sich offensichtlich doch magisch an, denn auch Eoghan und Adam schienen sich näher zu kommen.
Es lag so etwas wie Liebe in der Luft und doch hielten sie alle weiterhin an ihrem kleinen Abenteuer fest - ein Abenteuer, welches kurz vor ihrem High School Abschluss sein Ende finden sollte. Inzwischen hatte sich Erik der Gruppe angeschlossen und er war Astor wohl am ähnlichsten. Auch wenn alle sich zu Beginn schwer mit ihm taten, sorgte seine Hartnäckigkeit letzlich doch dafür, dass er in die Gruppe aufgenommen wurde, besonders Sage und Astor gewinnen ihn als Freund dazu.
Fast schon durch Zufall finden sie in einer Nacht- und Nebelaktion in den Wäldern Connecticuts eine kleine Höhle, welche mit lateinischen Begriffen und Floskeln übersäht, war. Fast drei Jahre hat Astor danach gesucht und endlich sollte er an seinem Ziel angekommen sein. Aufregung machte sich in ihm breit, gerade auch als sie eine Jahrhundertalte Grabstätte im Inneren der Höhle vorfanden. Die Vorfreude platzte jedoch wie eine Blase binnen weniger Sekunden. Es handelte sich zwar um eine Grabstädte, jedoch hatte dieser Ort nichts Übernatürliches an sich und schien auch sonst kein wirkliches Geheimnis zu sein, wie eine kleine Schiefertafel an der Seite des Grabes verriet. Vor Jahren war die kleine Höhle fast schon eine Touristenattraktion, nach vielen - tödlichen - Unfällen wurden jedoch alle Hinweise auf die Grabstätte entfernt, damit es nicht zu weiteren Todesfällen kommt - dies war auch der Grund, weshalb Sages Familie nicht gewillt war zu helfen. Astor wusste nicht so recht, was er sich eigentlich erhofft hatte und doch machte sich Enttäuschung in ihm breit, so sehr, dass er das Summen der Biene nicht wahrnahm – Sein Abenteuer endete genauso wie es angefangen hatte, mit einem Bienenstich und einem Allergischen Schock.
Dieses Mal war es aber nicht seine Schwester Felicity die ihm das Leben rettete, sondern sein Freund Eoghan der einen seiner Epipens eingesteckt hatte und diesen, ohne mit der Wimper zu zucken in seinen Oberschenkel rammte. Es war wohl kein Geheimnis, dass alle irgendwo enttäuscht waren und doch haben sie die Grabstätte gefunden und ihr Abenteuer beendet – das nächste Abenteuer in ihrem Leben sollte dann wohl die Collegezeit werden. Während Adam knapp vor Astor als Jahrgangsbester die High School abschloss und ein Stipendium für Harvard bekam und sich somit Noah anschloss, beschloss Eoghan seine schulische Laufbahn an den Nagel zu hängen. Erik, Sage und Astor hingegen legten ein Gap Year ein und fuhren in Astors Oldtimer durch die Staaten und Mittelamerika. Dick und Eleanor Astor unterstützen ihren Sohn dahingehend zwar, machten ihm aber auch deutlich, dass es nur bei einem Jahr bleiben durfte und er danach – wie seine Eltern und seine Schwester vor ihm auch – in Harvard zu studieren hatte. Sicherlich war es naheliegend, dass er Geschichte studierte und gleichzeitig Nebenkurse in Politik belegte, um seinen Eltern irgendwo gerecht zu werden - davon konnte er einfach nicht abrücken. Von der Freiheit, welche er in seinem Jahr nach dem Abschluss verspürt hatte, blieben am Ende nur noch Erinnerungen übrig und auch die Tatsache, dass Sage zurück nach Burlington ging, um dort ein Community College zu besuchen zehrte an dem Dunkelhaarigen. So oft hatte er ihr angeboten, dass sie gemeinsam in Cambridge leben konnten und sie dort ein College besuchen konnte, doch ihr Stolz ließ nicht zu, dass er auch nur einen Penny für sie ausgab – eine Fernbeziehung war die logische Folge.
Astor hatte zwar noch immer den Großteil seiner alten Freunde um sich, dennoch kam er nicht umhin erneut oberflächliche Freundschaften während seines Studiums zu knüpfen – mit seinen Kommolitonen, gerade im Bereich Geschichte, hatte er zwar viele Gemeinsamkeiten und doch kamen sie einfach nicht an seine Clique heran, denn Eoghan, Noah, Adam, Sage und Erik waren einfach unschlagbar und dass, obwohl sie keinen Abenteuern mehr hinterherrannten. Genau das sollte sich aber zu Beginn seines zweiten Studienjahres ändern. Noch heute kann er sich genau an den Anruf erinnern, der ihm mitteilte, dass Noah tot außerhalb von Boston aufgefunden wurde. Die Nachricht verbreitete sich unter den Freunden wie ein Lauffeuer und innerhalb weniger Stunden saßen sie alle zusammen in Astors Apartment und versuchten irgendwie zu verstehen was geschehen war. Anstatt aber in Trauer zu versinken, stürzten sich die Freunde in ein weiteres Abenteuer, denn keiner von ihnen konnte sich wirklich vorstellen, dass der Ältere bei einem gewöhnlichen Unfall gestorben war. Und tatsächlich brauchten sie nicht lange, um den wahren Grund ans Tageslicht zu bringen – es wirkte schon fast so, als seien die Freunde für diese Art von Abenteuer geschaffen. Einige Zeit später, stellte sich heraus, dass ein ehemaliger Freund von Noah, für den Tod des Studenten verantwortlich war. Eifersucht hatte ihn zu dem Mord getrieben, doch die Einzelheiten Tat blieben auch ihnen verwehrt, obgleich sie auch eine gewisse Genugtuung verspürt hatten, an der Aufklärung geholfen zu haben. Astor glaubte nicht an diese Art Übernatürliches und doch konnte er manchmal schwören Noahs Gegenwart zu spüren – das war inzwischen drei Jahre her und es verging kaum ein Tag, an dem Astor nicht an ihn dachte.
Gerade hat er sein Undergraduate Studium in Harvard abgeschlossen und würde nun seinen Master beginnen – seine Abenteuerlust hat er aber noch immer nicht verloren.


person of interest

BEZIEHUNG ZUEINANDER :
Kommolitonen + Freunde

CHARAKTERBESCHREIBUNG
& GEMEINSAME VORGESCHICHTE :

Wie in der Storyline schon erwähnt, hat Astor eher oberflächliche Freundschaften. Das soll aber nicht heißen, dass Astor kein guter Zuhörer oder ähnliches ist.
Schön wären ebenfalls Studenten im Bereich Geschichte oder Politik, damit man auch Interessenmäßig Gemeinsamkeiten hat. Da Astors Vater der Präsident der Universität ist, gibt es sicherlich einige Leute die versuchen Astor für sich zu gewinnen - ob dies allerdings der einzige Grund für die Freundschaft ist oder aber ehrliche Absichten dahinter stecken, würde ich einfach mal offen lassen.
Wie die Hintergrundgeschichte oder Storyline sich ansonsten weiter entwickelt, würde ich ebenfalls offen lassen. Astor kommt zwar charakterlich mit den unterschiedlichsten Menschen zurecht, sie sollten aber nicht extrem überheblich sein.
Außerdem ist Astor Mitglied von "The Laurel" - vielleicht kennt man sich ja auch eher daher und weniger von den Vorlesungen. Er liebt zwar Bücher, geht aber auch durchaus mal auf die eine oder andere Party, gerade mit Freunden aus der Universität.
Ob sich die Freundschaft also wirklich nur auf gemeinsame Vorlesungen beschränkt oder aber tiefer geht, kann man sehr gerne intern besprechen und schauen was charakterlich zusammen passt.



AVATAR VORSCHLAG : Zendaya Coleman; Cara Delevingne; Elle Fanning; Nicholas Hoult; Jennifer Lawrence; Ezra Miller; Margot Robbie; Sophie Turner; Michael B. Jordan; Liam Hemsworth; Ross Butler

VOLLSTÄNDIGER NAME
XX XX

ALTER・STADTVIERTEL
zwischen 23 & 28 Jahre alt・XX

BESCHÄFTIGUNG
Studenten

SCHREIBSTIL WUNSCH
ERSTE PERSON | DRITTE PERSON | BEIDES MÖGLICH

PROBEPOST ODER -PLAY?
ALTER POST | NEUER POST | PROBEPLAY
[ sofern ihr einen neuen Post haben möchtet, wäre es schön, wenn ihr eine Idee vorgebt, damit der Suchende es ein wenig einfacher hat ]

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Wie jedem anderen auch, ist mir wirkliches Interesse an der Rolle wichtig. Generell bin ich beim Posten auch sehr entspannt, mir ist die Qualität eines Postes wichtiger als die Wartezeit auf diesen Ich wünsche mir außerdem jemandem, der auch eigene Idee und Anregungen mitbringt um die Storyline weiter voran zu bringen. Ansonsten ist mir Spaß und Kreativität wichtig - vielleicht ab und an auch in den GBs, Chats oder Spielen Ich bin auch immer für offene Kommunikation, sollte es Probleme geben - lieber ehrlich sein, als irgendwann wortlos zu verschwinden. Gerne darf das Gesuch auch mit anderen verbunden oder intern vergeben werden - Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich auf dich freue und hoffe, dass wir uns bald lesen


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and everywhere, everywhere there were books. Not the tidy stacks of an intellectual trying to impress, but the slumping piles of a scholar obsessed.
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